Ebe langts - Citibank ade
Schade, dass ich in die vorweihnachtliche Ruhe einbrechen muss, aber leider hat nicht jede Firma so ein Call Center wie der Playboy...
Herzlichen Glückwunsch Sie haben es geschafft – Ich kündige mein Konto!
Ich weiß nicht warum Ihr Unternehmen plötzlich kein Interesse mehr an einer Aufrechterhaltung unserer Geschäftsbeziehung hat, aber ich kann Ihnen heute, offensichtlich zu Ihrer Freude verkünden, dass ich mit sofortiger Wirkung mein Konto und meine Visa Karte kündige.
Grund für diesen Schritt ist, dass ich es nicht einsehe mich von Ihrem unfreundlichen Personal weiterhin herablassend behandeln zu lassen. Ohne erkenntlichen Grund wurde mein Konto von einem Studentenkonto in ein reguläres Konto transferiert. Als Begründung wurde mir dann am Telefon genannt, dass ich keine Studienbescheinigung zugesendet hätte. Es ist aber so, dass sie das seit fast drei Jahren nicht von mir verlangt haben. Da ich mich in meinem Studium ein wenig mit Kundenbeziehungen beschäftige, weiß ich dass Studenten nicht unbedingt die höchsten Erträge abwerfen, allerdings dürfte mein Customer Lifetime Value ziemlich hoch liegen. Ungeschickt nenne ich es auch, dass sie drei Jahre mich als Kunden pflegen um drei Monate vor dem Ende meines Studiums mich zu vergraulen. Das wurde mir sehr deutlich als ich heute erneut einen Anruf von Ihnen bekam, da wurde ich schroff aufgefordert meinen Saldo auszugleichen. Ich habe meinen Saldo in den vergangenen drei Jahren IMMMER ausgeglichen und habe das soeben auch wieder getan. Als ich Ihrem Kollegen eröffnete, dass ich nun beabsichtige mein Konto zu kündigen, machte der keinerlei Anstalten mich daran zu hindern. Habe ich vielleicht sogar einen negativen Kundenwert und Sie sind froh mich loszuwerden? Das haben Sie auf jeden Fall hiermit geschafft.
Ich habe Ihre Filiale in Darmstadt gebeten folgendes Konto umgehend aufzulösen: ********
Außerdem die auf meinen Namen laufende Visa Karte.
Da ich ein gut vernetzter Kunde bin, der gerne über seine negativen Kundenkontakterlebnisse berichtet, freue ich mich schon auch über Ihr Unternehmen berichten zu können.
Jetzt bin ich mal auf die Antwort gespannt. Da müsste jetzt schon einiges kommen, damit ich meine Kündigung zurückziehe.
Herzlichen Glückwunsch Sie haben es geschafft – Ich kündige mein Konto!
Ich weiß nicht warum Ihr Unternehmen plötzlich kein Interesse mehr an einer Aufrechterhaltung unserer Geschäftsbeziehung hat, aber ich kann Ihnen heute, offensichtlich zu Ihrer Freude verkünden, dass ich mit sofortiger Wirkung mein Konto und meine Visa Karte kündige.
Grund für diesen Schritt ist, dass ich es nicht einsehe mich von Ihrem unfreundlichen Personal weiterhin herablassend behandeln zu lassen. Ohne erkenntlichen Grund wurde mein Konto von einem Studentenkonto in ein reguläres Konto transferiert. Als Begründung wurde mir dann am Telefon genannt, dass ich keine Studienbescheinigung zugesendet hätte. Es ist aber so, dass sie das seit fast drei Jahren nicht von mir verlangt haben. Da ich mich in meinem Studium ein wenig mit Kundenbeziehungen beschäftige, weiß ich dass Studenten nicht unbedingt die höchsten Erträge abwerfen, allerdings dürfte mein Customer Lifetime Value ziemlich hoch liegen. Ungeschickt nenne ich es auch, dass sie drei Jahre mich als Kunden pflegen um drei Monate vor dem Ende meines Studiums mich zu vergraulen. Das wurde mir sehr deutlich als ich heute erneut einen Anruf von Ihnen bekam, da wurde ich schroff aufgefordert meinen Saldo auszugleichen. Ich habe meinen Saldo in den vergangenen drei Jahren IMMMER ausgeglichen und habe das soeben auch wieder getan. Als ich Ihrem Kollegen eröffnete, dass ich nun beabsichtige mein Konto zu kündigen, machte der keinerlei Anstalten mich daran zu hindern. Habe ich vielleicht sogar einen negativen Kundenwert und Sie sind froh mich loszuwerden? Das haben Sie auf jeden Fall hiermit geschafft.
Ich habe Ihre Filiale in Darmstadt gebeten folgendes Konto umgehend aufzulösen: ********
Außerdem die auf meinen Namen laufende Visa Karte.
Da ich ein gut vernetzter Kunde bin, der gerne über seine negativen Kundenkontakterlebnisse berichtet, freue ich mich schon auch über Ihr Unternehmen berichten zu können.
Jetzt bin ich mal auf die Antwort gespannt. Da müsste jetzt schon einiges kommen, damit ich meine Kündigung zurückziehe.
der_jens - 22. Dez, 20:49
Gestern abend erhielt ich ungefragt einen Anruf des Playboy Call Centers, eine Publikation, die ich dank kostenlosem Miles and More Abo jetzt bereits seit 11 Monaten genieße. Am anderen Ende der Leitung ein äußerst netter Call Center Agent, der mich freundlich darauf hinwies, dass mein Abo in einem Monat auslaufe und fragte, ob ich denn bisher zufrieden mit der Publikation sei. Als ich dies bejahte kam er mit der offenkundigen Wahrheit heraus: Er wolle mich als Abonnement natürlich nicht verlieren und er wisse auch, dass mein bisheriges Abo quasi kostenlos durch die Meileneinlösung von Miles & More finanziert sei .Er habe ein wirklich schönes Angebot für mich, dass ich mir doch vielleicht mal anhören könne. Nun gut, wie sah das Angebot aus: Verlängerung des Abonnements um 1 Jahr mit den üblichen 10 % Abo-Rabatt, 3 Ausgaben zusätzlich kostenlos, jederzeitige Aussetzbarkeit des Abos falls ich mal länger im Ausland unterwegs sei (er muss wohl antizipiert haben, dass ich als Miles and More Kunde Vielflieger bin und ergo wohl auch oft ausser Landes unterwegs bin) und eine feine Auswahl an playboybezogenen Geschenken: Ein kleiner mp3-Player...na ja, die Dinger bekommt man überall nachgeschmissen -aber egal- und zur Wahl ein Playboy Zippo-Feuerzeug oder ein Playboy-Handtuch. Ohne es zu wissen (oder vielleicht doch? Wie gläsern ich als Kunde mittlerweile bin weiss ich nicht) hatte er da bei einem notorischen Raucher und Saunagänger genau den Nagel auf den Kopf getroffen. Als ich mich dem Angebot zugeneigt zeigte versicherte er mir, dass alle seinen mündlichen Versprechen in der kommenden Woche noch einmal postalisch zum Überdenken bei mir eintreffen würden. Ich war begeistert! Als ich dann auch noch anklingen ließ, dass ich beruflich ansatzweise mit Kundenorientierung, Call Centern und derlei Dingen zu tun habe und sein Verhalten (für einen doch eher schäbigen Abo-Verdrescher) als äußerst professionell, kundenorientiert und freundlich empfinden würde war er ob des überschwenglichen Lobes fast geneigt mir einen Besuch in Hugh Heffners Playboy Mansion zu ermöglichen wenn es denn in seiner Macht gestanden hätte. Dann trennten sich unsere fernmündlichen Wege und ich warte gespannt auf mein Feuerzeug, den mp3-Player und freue mich mich auf ein weiteres Jahr Playboy Lesen.


