StudiVZ - PR for dummies
Ich versuche mal einen kleinen Schritt zurückzutreten und den Umgang von StudiVZ mit der aktuellen Debatte in der Blogosphäre und auch zunehmend in den Massenmedien zu reflektieren.
Generell kann man von zwei Problemsträngen reden mit denen man bei StudiVZ zu kämpfen hat: 1. Persönliche Verfehlungen eines der Mitgründer und 2. zweifelhafte Geschäftspraktiken. Bis jetzt wurde nur sehr spärlich auf beides reagiert.
Einzige Kommunikationsplattform ist momentan das Corporate-Blog. Dort meldet sich in unregelmäßigen Abständen der CEO zu Wort. Allerdings scheint die Taktik darin zu bestehen Anschuldigungen zurückzuweisen und zurückzuschießen. Bis dato konnte keine der erhobenen Anschuldigungen (Problematische AGBs, ausländische Briefkastenfirmen, Spaming, Veränderung von Wikipedia Einträgen) durch StudiVZ entkräftet werden.
Offensichtlich verfolgt man eine Strategie des aussitzens. Was die Anschuldigungen an einen der Gründer angeht kommt dazu noch der Versuch des säuberns von unangenehmen Spuren (Fotos und Videos).
Seit mehreren Tagen steht Studivz in den vorderen Rängen von Technorati und mehr und mehr Leser und auch Nutzer der Plattform erfahren von der Diskussion.
Die Frage ist nun: Kann diese Strategie zum Erfolg führen?
Update:Strategiewechsel bei StudiVZ? Offensichtlich lässt man die Kommentare jetzt frei laufen. Das "Essey" hat zahlreiche Kommentare angeregt. Dies ist insofern überraschend, da die überwiegende Mehrzahl der Kommentare äußerst Kritisch ist.
Generell kann man von zwei Problemsträngen reden mit denen man bei StudiVZ zu kämpfen hat: 1. Persönliche Verfehlungen eines der Mitgründer und 2. zweifelhafte Geschäftspraktiken. Bis jetzt wurde nur sehr spärlich auf beides reagiert.
Einzige Kommunikationsplattform ist momentan das Corporate-Blog. Dort meldet sich in unregelmäßigen Abständen der CEO zu Wort. Allerdings scheint die Taktik darin zu bestehen Anschuldigungen zurückzuweisen und zurückzuschießen. Bis dato konnte keine der erhobenen Anschuldigungen (Problematische AGBs, ausländische Briefkastenfirmen, Spaming, Veränderung von Wikipedia Einträgen) durch StudiVZ entkräftet werden.
Offensichtlich verfolgt man eine Strategie des aussitzens. Was die Anschuldigungen an einen der Gründer angeht kommt dazu noch der Versuch des säuberns von unangenehmen Spuren (Fotos und Videos).
Seit mehreren Tagen steht Studivz in den vorderen Rängen von Technorati und mehr und mehr Leser und auch Nutzer der Plattform erfahren von der Diskussion.
Die Frage ist nun: Kann diese Strategie zum Erfolg führen?
Update:Strategiewechsel bei StudiVZ? Offensichtlich lässt man die Kommentare jetzt frei laufen. Das "Essey" hat zahlreiche Kommentare angeregt. Dies ist insofern überraschend, da die überwiegende Mehrzahl der Kommentare äußerst Kritisch ist.
der_jens - 13. Nov, 13:14




Innerhalb der Blogs erregt das Verhalten und Geschäftsgebahren von Studi VZ Aufsehen und führt sicher den ein oder anderen informierten Leser dazu diese Plattform nicht, oder nicht mehr zu nutzen (kann man sich davon eigentlich abmelden?).
Eine Problematik, die ebenfalls in Richtung PR geht, sehe ich an der Massentauglichkeit derartiger Proteste. Ich erinnere an Shell und ihre Bohrinsel Brentspar; Boykott kann eine Lösung sein, aber nur wenn genügend darüber wissen.
Muss die existierende Problematik über konventionelle Medien transportriert werden um tatsächlich an Einfluss zu gewinnen? Stört nur wenige das Verhalten von StudiVZ und ist es dem landläufigen User einfach sch*** egal?
Fast sehe ich Parallelen zwischen Leuten, die ihre Tomaten lieber beim Biobauern kaufen und dem ganzen Rest, dem einfach egal ist woher das Zeug kommt und was es damit auf sich hat.
Andererseits könnte ich mir schon vorstellen, dass die Zielgruppe der Studenten doch ein wenig kritischer ist, als der Durchschnittskonsument (reine Vermutung).
Was den Charme an der Verbreitung durch die Blogs ausmacht ist der leicht virale Effekt, auch mit den U-Bahn/Klo-Videos. Das ist der gleiche Effekt mit dem StudiVZ "groß" geworden ist. Und jetzt rafft er sie vielleicht dahin, dass nenne ich mal Ironie des Schicksals.
Die meisten "viralen" Effekte sind, soweit ich das sehen kann, leicht zu konsumieren. Es fehlt also an einem Manual (oder Video-Beitrag ;) der sich durch die Postfächer der Studenten verbreiten kann.
Naja vielleicht wäre das ja mal was für die Weihnachtszeit...