Online Campaining und Internet Lobby
Am Sonntag Vormittag fand die Session "Online Campaining" am Beispiel der Seite Angela Nein Danke statt. Martin Heidingsfelder berichtete über seine Aktivitäten im Bundestagswahlkampf und die Entwicklung der Seite. Obwohl die Seite noch komplett in HTML und ohne CMS programmiert wurde, weist sie einen enormen Umfang auf.In der anschließenden Diskussion drehte sich viel um Vorbilder aus den USA. Dort ist "negative campaining" deutlich weiter verbreitet als in Deutschland. Hier zwei Beispiele:
Außerdem wurde diskutiert, welchen Einfluss die Blogosphäre auf die Politik in Deutschland hat. Die Mehrheit der Anwesenden war der Meinung, dass dieser eher gering sein dürfte. Im weiteren Verlauf wurde deutlich, dass Internet Themen in der Politik unterrepräsentiert sind. Martin und andere vertraten die Meinung, dass man dazu vor allem in den Parteien aktiv werden muss. Allerdings bestehen hier bei vielen Vorbehalte. Daher wurde die Idee geboren eine Art Lobby der Internetnutzer zu gründen. Diese soll sich überparteilich für die Interessen der Webgemeinde einsetzen und nach Möglichkeit auch EInfluss auf die Parteien ausüben. Abschließend wurde vereinbart weiter in Kontakt zu bleiben und bei einem der nächsten Barcamps die Gründung voranzutreiben.
der_jens - 17. Dez, 21:50



