Woran das Gesundheitssystem krankt...
Vor einem Jahr war bei uns zu Hause richtig Action. Mein Vater musste am Herz opperiert werden und zum ersten Mal überhaupt war ich in Frankfurt im Uniklinikum. Das ist ein unglaublicher Apparat, eine Stadt in der Stadt und wie ein Kommilitone mit einschlägigen Erfahungen zu sagen pflegt, ein Ort der Ultramaximalversorgung.
Schon damals war mir klar, dass so einen Einrichtung eine extreme Logistik und Organisation benötigt um am Laufen gehalten zu werden. Das das nicht unbedingt erfolgreich funktioniert, zeigt sich nun 12 Monate später. Gestern kam ein Schreiben unserer Krankenkasse, das wie folgt begann: "Das Krankenhaus hat ihren Aufenthalt nun mit uns abgerechnet...". 12 Monate hat es dazu gebraucht! Nach 12 Monaten dürfen wir jetzt unseren Eigenanteil leisten (der glücklicherweise im Vergleich zu den tatsächlichen Kosten lächerlich niedrig ist).
Aber hier wird einmal mehr deutlich, dass unser Gesundheitssystem vorallem auch an der Verwaltung krankt. 12 Monate bei einem fünfstelligen Rechnungsbetrag, bei nur einem Patienten. Da kann man sich vorstellen, was das für Kapitalkosten sind, die da dem Krankenhaus entstehen. Ich frage mich wie die ihre Liquidität managen.
Schon damals war mir klar, dass so einen Einrichtung eine extreme Logistik und Organisation benötigt um am Laufen gehalten zu werden. Das das nicht unbedingt erfolgreich funktioniert, zeigt sich nun 12 Monate später. Gestern kam ein Schreiben unserer Krankenkasse, das wie folgt begann: "Das Krankenhaus hat ihren Aufenthalt nun mit uns abgerechnet...". 12 Monate hat es dazu gebraucht! Nach 12 Monaten dürfen wir jetzt unseren Eigenanteil leisten (der glücklicherweise im Vergleich zu den tatsächlichen Kosten lächerlich niedrig ist).
Aber hier wird einmal mehr deutlich, dass unser Gesundheitssystem vorallem auch an der Verwaltung krankt. 12 Monate bei einem fünfstelligen Rechnungsbetrag, bei nur einem Patienten. Da kann man sich vorstellen, was das für Kapitalkosten sind, die da dem Krankenhaus entstehen. Ich frage mich wie die ihre Liquidität managen.
der_jens - 15. Apr, 10:27
Gestern abend erhielt ich ungefragt einen Anruf des Playboy Call Centers, eine Publikation, die ich dank kostenlosem Miles and More Abo jetzt bereits seit 11 Monaten genieße. Am anderen Ende der Leitung ein äußerst netter Call Center Agent, der mich freundlich darauf hinwies, dass mein Abo in einem Monat auslaufe und fragte, ob ich denn bisher zufrieden mit der Publikation sei. Als ich dies bejahte kam er mit der offenkundigen Wahrheit heraus: Er wolle mich als Abonnement natürlich nicht verlieren und er wisse auch, dass mein bisheriges Abo quasi kostenlos durch die Meileneinlösung von Miles & More finanziert sei .Er habe ein wirklich schönes Angebot für mich, dass ich mir doch vielleicht mal anhören könne. Nun gut, wie sah das Angebot aus: Verlängerung des Abonnements um 1 Jahr mit den üblichen 10 % Abo-Rabatt, 3 Ausgaben zusätzlich kostenlos, jederzeitige Aussetzbarkeit des Abos falls ich mal länger im Ausland unterwegs sei (er muss wohl antizipiert haben, dass ich als Miles and More Kunde Vielflieger bin und ergo wohl auch oft ausser Landes unterwegs bin) und eine feine Auswahl an playboybezogenen Geschenken: Ein kleiner mp3-Player...na ja, die Dinger bekommt man überall nachgeschmissen -aber egal- und zur Wahl ein Playboy Zippo-Feuerzeug oder ein Playboy-Handtuch. Ohne es zu wissen (oder vielleicht doch? Wie gläsern ich als Kunde mittlerweile bin weiss ich nicht) hatte er da bei einem notorischen Raucher und Saunagänger genau den Nagel auf den Kopf getroffen. Als ich mich dem Angebot zugeneigt zeigte versicherte er mir, dass alle seinen mündlichen Versprechen in der kommenden Woche noch einmal postalisch zum Überdenken bei mir eintreffen würden. Ich war begeistert! Als ich dann auch noch anklingen ließ, dass ich beruflich ansatzweise mit Kundenorientierung, Call Centern und derlei Dingen zu tun habe und sein Verhalten (für einen doch eher schäbigen Abo-Verdrescher) als äußerst professionell, kundenorientiert und freundlich empfinden würde war er ob des überschwenglichen Lobes fast geneigt mir einen Besuch in Hugh Heffners Playboy Mansion zu ermöglichen wenn es denn in seiner Macht gestanden hätte. Dann trennten sich unsere fernmündlichen Wege und ich warte gespannt auf mein Feuerzeug, den mp3-Player und freue mich mich auf ein weiteres Jahr Playboy Lesen.
Hallo Herr customerofhell, 


